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Hippoevent Special: Coronavirus-Epidemie (COVID-19)

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Hippoevent steht für die Liebe zu Pferden und für die Freude am Pferdesport!

Diese Tage, oder Wochen, sind aber nicht unbeschwert – können, und sollen es auch nicht sein. Diese für uns Alle sehr herausfordernde Zeit, hat vielleicht die Aufgabe, uns Allen auch die Möglichkeit zu geben, über das wirklich Wichtige im Leben nachzudenken: dass es uns und unseren Mitmenschen gut geht, dass wir wieder lernen, als Gemeinschaft zusammenzuhalten, dass wir unser Verhalten nicht nach den Stärksten ausrichten, sondern nach den Schwächsten – auch indem sich Jede und Jeder von uns einschränkt.

Jetzt zählen Rücksicht und Vorsicht - nicht Vergnügen, Spass oder sportliche Leistungen. Wer weiß, vielleicht ist es gar nicht so verkehrt, dass wir daran erinnert werden, wie die wirklichen Prioritäten im Leben aussehen.

Bleibt gesund und fit, passt auf auf Euch, und achtet vor allem auch auf die rund um Euch.

Befolgt mit hoher Ernsthaftigkeit die Anweisungen der Regierung und verantwortlicher Stellen - dies ist unser Aller gesellschaftliche Verpflichtung!
Aus Liebe zu Euch – Euren Lieben – den Pferden - und dem Pferdesport!

Start der Neuen Serie auf Hippoevent - Walk of Fame...wir stellen Euch die Champions im Fahrsport vor. Wir machen den Anfang mit Anika Geiger, Deutschland, der FEI Europameisterin der Jungen Fahrer, Einspänner Pferde 2016

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FEI Europameisterin der Jungen Fahrer… und gleich noch eine Goldene in der Mannschaftswertung… Was denkst Du wenn man Dich Europameisterin nennt?

Am Anfang hab ich das noch gar nicht wirklich realisieren können! Erst ein paar Tage danach, als zuhause wieder etwas Ruhe eingekehrt ist, ist es mir so langsam gekommen.  Wenn mich jetzt jemand darauf anspricht, bin ich einfach nur riesig stolz drauf, so etwas erreicht zu haben. Das ist der absolute Höhepunkt meiner bisherigen Fahrsportkarriere! Ich selbst vergesse oft was so ein Titel wirklich bedeutet, ich fühle mich jetzt nicht anders als vorher. Aber wenn mich jemand danach fragt oder auf Schildau anspricht, kommen all die tollen Erlebnisse dieses gigantischen Erfolges wieder zum Vorschein. Das ist ein tolles Gefühl!

 

Anika 3Wie ist die Zeit nach dem Titelgewinn abgelaufen?

Gefühlt die ganze Welt hat mir über jeden erdenklichen Weg gratuliert und viele Zeitungen haben angerufen, um ein kurzes Interview zu bekommen. Ansonsten ist zuhause relativ schnell der Alltag wieder eingekehrt, da es für mich das letzte Turnier der Saison war. Trotzdem war ich extrem überrascht, wie viele Leute, die vielleicht auch sonst gar nichts direkt mit dem Sport zu tun haben, bei mir mitgefiebert haben! Das hat mich riesig gefreut!

 

Wie lief die Vorbereitung auf das Championat ab – wie hast Du Dein Pferd und auch Dich für die EM vorbereitet?

Zuhause habe ich im Vorhinein  intensives Dressurtraining betrieben und viel Kegelfahren geübt, das mir diese Disziplin bei der EM 2013 den Podestplatz genommen hat. Eine knappe Woche vor der Europameisterschaft ging es dann nach Grumbach-Wilsdruff ins Trainingslager. Trotz nicht perfektem Wetter war das Training mit Bundestrainer Dieter Lauterbach noch einmal sehr effizient. Er hat uns auch alle mental sehr gut auf das Championat vorbereitet, uns die ein oder andere Sorge genommen und uns Mut gemacht. Als wir dann endgültig nach Schildau aufgebrochen sind, habe ich mich zusammen mit meinem Pferd bereits sehr gut vorbereitet gefühlt. Vor allem um das tolle Trainingslager haben uns viele andere Nationen am Schluss beneidet.

Lief das Championatsturnier in allen 3 Teilbewerben ideal für Dich?

Eigentlich muss ich sagen ja. Es fing bereits mit einer gigantischen Dressur an. Meiner Meinung nach bin ich in Schildau die mit diesem Pferd bis jetzt beste Dressur jemals gefahren. Ich weiß, dass dieses Pferd unendlich viel Potential hat. Allerdings ist sie einfach noch jung und unerfahren und deswegen laufen oft nicht alle Dressuren wie an der Schnurr gezogen. Diese allerdings schon und als das Endergebnis feststand war ich mehr als überglücklich und vor allem richtig stolz. Mit so einem Dressursieg startet man auch schon ganz anders in die nächste Teilprüfung, als wenn man eine Aufholjagd starten muss. Der Marathon war anspruchsvoll, aber auch sehr schön rund gebaut und ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl dabei. Leider hat mir ein Ball den Sieg geraubt und ich wurde um Haaresbreite zweiter. Allerdings war ich trotzdem mehr als zufrieden und ich habe mich sehr mit meiner Mannschaftskollegin Marcella Meinecke über ihren Sieg gefreut! Das abschließende Kegelfahren war vor allem Nervensache. Ich wusste, dass ich mir einen Ball erlauben konnte und der ist auch gefallen. Dass es allerdings trotzdem zum Gesamtsieg gereicht hat, lässt einen das eineBällchen sofort vergessen. Gesamt gesehen war mein Pferd alle drei Tage super drauf und hat alles für mich gegeben, was mich sehr stolz gemacht hat.

Wie war der Moment auf dem Podest, erinnerst Du Dich?

Natürlich so einen Moment vergisst man glaube ich ein Leben lang nicht! Das Gefühl, wenn man da ganz allein ganz oben auf dem Podest steht und für einen die Nationalhymne gespielt wird, ist einfach überwältigend. Ein richtiger Gänsehautmoment! In so einem Moment ziehen die letzten Tage dann vor dem inneren Auge nochmal vorüber und man ist fast ein bisschen traurig, dass das alles schon vorbei ist!

Welche Bedeutung hat Dein EM-Pferd – Annabelle - für Dich?

Mein Pferd bedeutet für mich die Welt! Ich verbringe so viel Zeit wie möglich mit ihr. Sie ist nicht nur ein Sportgerät, das funktionieren muss, sondern mein Partner. Man sagt ja immer, wenn man Stuten mal auf seine Seite gebracht hat, kämpfen sie für einen bis zum Ende. Das trifft bei Annabelle absolut zu. Ich habe selten ein Pferd mit so viel Ehrgeiz und Eigenantrieb gesehen. Da macht das gemeinsame Arbeiten einfach Spaß! Es macht mich auch riesig stolz, dass sie alles was sie kann bei mir gelernt hat. Da ist jeder Schritt nach vorn eine riesen Freude. Und wenn ich daran denke, wie weit sie trotz ihrem jungen Alter von erst sieben Jahren bereits ist, sehe ich mit unbändiger Vorfreude den nächsten Jahren mit diesem tollen Pferd entgegen!

 

Anika 1

Was sind die nächsten grossen sportliche Ziele, das Du Dir jetzt gesetzt hast?

Da es in Schildau für mich altersbedingt das letzte Mal war, wo ich an der Jugend Europameisterschaft teilnehmen konnte, ist es jetzt mein  Ziel in den großen Sport einzusteigen. Ich habe bereits das ein oder andere Mal in der vergangenen Saison in den internationalen Sport schnuppern dürfen und hoffe, dass mir der Übergang dorthin trotz der riesigen Konkurrenz gelingt. Das größte Ziel wäre dann natürlich irgendwann Weltmeisterschaft!

 

 

HIPPOEVENT-WORD-RAP…

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Welche 3 Worte fallen die zu – Pferd - ein?

Partner, Vertrauen, Lebensfreude

Dressur?

Ästhetik, Harmonie und Perfektion

 

Was bedeutet Pferdesport für Dich persönlich aus?

Teamsport und Faszination, die Kontrolle an ein Lebewesen abzugeben, das 10-mal so schwer ist wie man selbst!

…und der Fahrsport?

 Ist für mich ein fester Bestandteil meines Lebens, den ich mir nicht wegdenken kann!

Fahrsport 2020?

Bin ich auf jeden Fall noch mit dabei, bis dahin dann hoffentlich im großen Sport angekommen.

 

 

Anika 2Anika Geiger  ganz persönlich…

Interessen abseits von Schule und Pferdesport?

Skifahren, Musik und Wandern

Hast Du ein Lebensmotto?

Man lebt nur einmal, also lasse keine Chance verstreichen!

An was denkst Du gewöhnlich kurz vor dem Marathonstart?

Eigentlich kaum etwas! Ich gehe meist meine Wege in den Hindernissen noch einmal im Kopf durch! Ich werde ganz ruhig und konzentriert und freue mich auf den bevorstehenden Marathon.

Zeit Danke zu sagen – wer ist mit Dir mit an Bord des Erfolges?

An erster Stelle natürlich mein Vater Karl Heinz Geiger, der trotz seines sehr zeitaufwendigen Bundestrainer Jobs jede freie Minute mit mir trainiert und mir Tips gibt. Ohne ihn wäre ich niemals zu diesem tollen Sport gekommen und ohne seine Unterstützung wäre mir das alles nicht möglich! Er ist auch meine größte mentale Stütze!  Man kann schlecht in Worte fassen, wie unendlich dankbar ich ihm dafür bin!

Ebenso wie meiner Beifahrerin Lena Dietlmeier. Der Fahrsport ist ein Teamsport und wir sind einfach ein klasse Team! Weiter möchte ich mich beim Haupt- und Landgestüt Schwaiganger  für dieses tolle Pferd bedanken, ohne die der Erfolg ohnehin nicht möglich gewesen wäre. Und zum Schluss natürlich auch noch Danke an jeden Anfeuerer und Fan, die mich alle immer fleißig unterstützen! Mit euch macht der Fahrsport gleich noch viel mehr Spaß! ;)

 

Hippoevent love 150Danke Anika - wir wünschen dir ganz viel Freude und Glück!

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