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Sehr interessante Informationen von der Tierklink Lüsche / Bakum, GER: Immer häufiger ist in den Nachrichten von Tieren zu lesen, die sich auch in Deutschland mit dem West-Nil-Virus infiziert haben – mittlerweile betrifft diese Erkrankung auch unsere Pferde... 

Das West-Nil-Virus wird durch Mücken übertragen. Insbesondere nach milden Wintern kann sich das Virus in überlebenden Mücken schneller verbreiten - je nach Region beginnt die Mückensaison übrigens zum Teil bereits im April!

♦ West-Nil-Virus - was ist das?
Das West-Nil-Virus (kurz WNV) wird durch blutsaugende Stechmücken übertragen, wobei in der Regel Vögel von der Infektionskrankheit betroffen sind. Allerdings ist auch eine Übertragung auf Menschen und Pferde möglich. Das Virus kommt hauptsächlich in Afrika, Nordamerika und südöstlichen Ländern des Mittelmeerraums vor, ist mittlerweile aber auch zu uns nach Deutschland vorgedrungen.

♦ Wie zeigen sich Symptome?
Ähnlich wie Menschen zeigen die meisten der WNV-infizierten Pferde keinerlei Krankheitssymptome. Mediziner sprechen dann auch von einer klinisch stummen Infektion.
Pferde die Beschwerden zeigen, haben häufig keine klassischen Fieberanzeichen, dafür aber aufgrund von Hirn- oder Hirnhautentzündungen zentralnervöse Ausfallerscheinungen:
Stolpern, Nachhandlähmungen, Ataxien, allgemeine Schwäche, Muskelzittern (Tremor) und Lähmungen bis zum Festliegen der Pferde können auf die Erkrankung hindeuten.
Ein Pferd, bei dem das West-Nil-Fieber ausgebrochen ist, hat gute Chancen die Infektion zu überleben, allerdings behalten bis zu 20% der erkrankten Tiere irreversible neurologische Schäden zurück.

♦ In welchen Regionen ist das Virus verbreitet?
Von Anfang Juli bis Mitte September 2019 stellte das Nationale Referenzlabor für Infektionen mit dem West-Nil-Virus Fälle aus Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen fest (hier vermehrt Vögel, aber auch 5 Pferde).
Es wird angenommen, dass sich das Virus weiter ausbreitet, da es sich auch in den heimischen Mücken fortsetzt und sogar überwintern kann.
Auf Grund der möglicherweise schweren Krankheitsverläufe wird eine Impfung der Pferde in den betroffenen Regionen empfohlen. Die Erkrankung gehört übrigens auch zu den anzeigepflichtigen Tierseuchen.

♦ Was kann der Pferdehalter tun?
Generell sollte bei neurologischen Symptomen und Erkrankungen mittlerweile auch immer das West-Nil-Virus in Betracht gezogen werden. Effektiven Schutz bietet bisher aber ausschließlich eine Impfung.
Gerne beantworten wir euch telefonisch & individuell eure Anfragen zu möglichen Symptomen, Diagnostik eventuell betroffener Pferde und der Möglichkeit einer Impfung auch in bisher nicht betroffenen Regionen 

 - Wie lange dauert die Immunisierung?
In Deutschland sind aktuell 3 Impfstoffe zugelassen.
Je nach Auswahl des Impfstoffes benötigt das Pferd für die Grundimmunisierung 2 (!) Impfungen im Abstand von 4-6 Wochen bzw. 3-5 Wochen.

 - Wann braucht das Pferd eine Wiederholungsimpfung?
Nach 12 Monaten – also einem Jahr – sollte die Impfung wieder aufgefrischt werden. Besonders sinnvoll ist dies vor der neuen Mückensaison im Frühjahr.

 - Was kostet die Grundimmunisierung?
Die beiden ersten Impfungen, die für die Grundimmunisierung notwendig sind, kosten den Pferdehalter insgesamt zwischen 150-200 €.

 - Welche Nebenwirkungen gibt es?
Öfters als bei anderen Impfungen wird von einer vorrübergehenden, lokalen Schwellung an der Einstichstelle berichtet und die Körpertemperatur kann für einige Tage minimal ansteigen.
Auch hier gilt wie bei allen Impfungen: Nur gesunde Pferde dürfen geimpft werden. Pferde mit angeschlagenem Immunsystem sollten sich erst auskurieren können.
Wir empfehlen eine Impfung für Fohlen/junge Pferde ab dem 6. Monat.
Tragende und säugende Stuten dürfen ebenfalls geimpft werden – hier sollte aber in jedem Fall eine genaue Absprache mit dem behandelnden Tierarzt erfolgen.

--- Weitere Infos, Terminabsprachen und unsere Impfpreise in der Tierklinik Lüsche erhaltet ihr unter: +49 (0)5438 - 95850

--- Übrigens auch spannend: Bei ClipMyHorse gibt es ein interessantes Video -> LINK

--- Das Bundeforschungsinstitut für Tiergesundheit fasst alle Daten noch einmal zusammen -> LINK

 

Luesche

 

Viele Infos mehr -> Tierklink Lüsche / Bakum, GER

www.tierklinik-luesche.de

Essener Str. 39a 49456 Bakum
Telefon: +49 (0) 5438-95850
E-Mail: kontakt@tierklinik-luesche.de   

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